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Strategische Partnerschaft auf dem Acker?

Strategische Partnerschaft auf dem Acker?

45m 48s

Schädling oder Nützling? Geht es um Insekten und Landwirtschaft, geht es heutzutage schnell um Existenzen. Ernteverluste durch Schadinsekten hier, Artensterben und Biodiversitätsverlust da. Zwar gehört die Bekämpfung von Schädlingen zur Landwirtschaft dazu. Doch die Effizienz der Schädlingsbekämpfung trifft auch die große Gruppe der Nützlinge. Können Landwirtschaft und Biodiversität noch gemeinsam funktionieren?

Auf Kosten der anderen?

Auf Kosten der anderen?

47m 46s

Bis 2045 soll Deutschland Treibhausgas-neutral sein, zumindest netto. Bleiben wir bei unserem Konsumverhalten und setzen gleichzeitig hohe Ansprüche an Naturschutz, Klimaschutz und Tierwohl vor unserer Haustür durch, führt das jedoch zu steigenden Lebensmittelpreisen und belastet die natürlichen Ressourcen wie Wälder in anderen Erdteilen. Wie können Land- und Forstwirtschaft zur Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen? Wo verstecken sich Leakage-Effekte und hilft eine CO2-Emissions-Steuer dagegen?

Ein Label für alle Fälle?

Ein Label für alle Fälle?

46m 17s

Immer mehr Menschen in Deutschland und der EU achten beim Einkauf auf Nachhaltigkeit. Eine Orientierung versprechen diverse Label, die mal mehr, mal weniger reichlich auf Produkten zu finden sind. Vielfach geben sie zudem nur Auskunft über ausgewählte Aspekten, etwa ökologische Nachhaltigkeit oder Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern. Die Idee: Ein staatliches Label soll alle Aspekte eines nachhaltig hergestellten Produktes abbilden. Kann das funktionieren?

Alles öko, alles gut?

Alles öko, alles gut?

45m 49s

Das Ziel der Bundesregierung ist gesteckt: 30 Prozent ökologische Landwirtschaft bis 2030. Nicht zuletzt der Ausbruch des Ukraine-Krieges ruft erneut die Kritikerinnen und Kritiker auf den Plan: Ökolandbau könne keine Ernährungssicherheit gewährleisten. Ökolandbau sichere überhaupt erst die Ernährung der Zukunft, entgegnen die Befürworterinnen und Befürworter. Wir fragen: Ist der Ökolandbau massentauglich?

Small is beautiful?

Small is beautiful?

49m 56s

Landwirtschaft, Holzwirtschaft, Fischerei, Nahversorgung – überall wird das Aussterben der kleinen Betriebe beklagt. Das Vertrauen in diese Unternehmen ist hoch. Dabei gibt es aus wissenschaftlicher Sicht weder unter Umweltschutz- noch unter Tierwohlaspekten Anhaltspunkte dafür, dass kleine Betriebsstrukturen grundsätzlich besser oder nachhaltiger sind als große. Woher kommt diese emotionale Zuneigung zum Kleinen, wenn selbst ökologisch bewirtschaftete Betriebe mitunter sehr groß sind? Haben Großstrukturen auch Vorteile?

Nur noch fürs Museum?

Nur noch fürs Museum?

50m 47s

Klimawandel, Fangverbote, Brexit, ausufernde Bürokratie, Flächenkonkurrenz, eine überalterte Flotte und ein Image als Naturzerstörer fordern die Branche existenzgefährdend heraus. Umgekehrt verbinden viele Menschen gerade mit der Küstenfischerei positive Eigenschaften wie eine nachhaltige, weil handwerkliche Tätigkeit. Welchen Pfad muss die Küstenfischerei einschlagen, um eine Zukunft zu haben?

Fair, wahr, kostendeckend?

Fair, wahr, kostendeckend?

46m 44s

Fair sollen die Preise sein, die Erzeuger*innen für Lebensmittel erhalten, und damit den Lebensunterhalt sichern. Das gilt sowohl für den deutschen Milchbauern als auch für die lateinamerikanische Kaffeepflückerin. Doch was heißt das eigentlich? Und wie können soziale und ökologische Ansprüche in die Preisgestaltung einfließen? Welche Möglichkeiten hat der Staat, auf die Preisgestaltung Einfluss zu nehmen?

Jedem Tierchen sein Pläsierchen?

Jedem Tierchen sein Pläsierchen?

52m 7s

Die deutsche Nutztierhaltung steht unter Druck: internationaler Wettbewerb hier, Forderungen nach höheren Tierschutz- und Umweltstandards da. Jede Form der Tierhaltung ist mit Umweltwirkungen verbunden. Hohe Nährstoffeinträge in Gebieten mit vielen Betrieben und ein enormer Flächenverbrauch für die Futtermittelproduktion sind nur die offensichtlichsten. Gibt es Optionen, um Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz zum festen Bestandteil der Landwirtschaft zu machen?

Ist da noch ein Platz frei?

Ist da noch ein Platz frei?

43m 4s

In Nord- und Ostsee wird um jeden Quadratmeter gerungen: Traditionelle Nutzungsarten wie die Fischerei konkurrieren zunehmend mit Windpark-Betreibern, Reedern, Rohstoffproduzenten, dem Militär, Umwelt und Naturschutz um den knappen Meeresraum. Mit dem Argument der notwendigen Energiewende setzen sich die Offshore-Energieerzeuger derzeit gegen viele andere Interessen durch. Wie könnte eine gedeihliche Co-Existenz aller Interessengruppen aussehen?

Mein Acker - mein Kraftwerk?

Mein Acker - mein Kraftwerk?

49m 28s

80 Prozent – diesen Anteil sollen erneuerbare Energien am Stromverbrauch bis 2030 haben. Durch den Ukraine-Krieg hat das Thema Energiewende noch einmal stark an Dringlichkeit gewonnen. Verstärkt werden Agrarflächen als Standorte für die Energieproduktion in Betracht gezogen. Freiflächen- und Agri-Photovoltaik bieten interessante Optionen – auch aus Sicht der Landwirt*innen.